Die Pfadiabteilung Falkenstein Balsthal

 

Seit über 85 Jahren existiert die Pfadiabteilung Falkenstein Balsthal. Das erste Kassenbuch stammt nämlich aus dem Jahr 1930. In dieser Zeit ist viel passiert und es wird sich in Zukunft noch viel ereignen. Besuche eine Übung und werde Mitglied in unserer wachsenden Familie.

Erkennen

Die Pfadiabteilung Balsthal kannst du an vielen Sachen erkennen. Unser Haupterkennungszeichen ist unsere Pfadikravatte in den Farben weiss-blau. Diese Tragen wir an allen Pfadianlässen und Pfadiübungen. Ein weiteres Kennzeichen ist die khakifarbene Pfadiuniform ( die Leiter tragen eine grüne), die zusammen mit der Kravatte getragen wird. Zudem gibt es jetzt auch T-Shirts, Pullis und Jacken im ‚Pfadi-Balsthal-Look‘. Auf all diesen Kleidungstücken darf natürlich unser Logo nicht fehlen, auf welchem neben der Ruine Neu Falkenstein auch Lilie und Kleeblatt abgebildet sind.

Gruppenerlebnisse 

Das Pfadileben spielt hauptsächlich in der Gruppe statt. So lernen die Kinder mit dem Älterwerden, sich in der Gesellschaft einzufügen. Auch lernt ein Kind, welches mit der Pfadi aufwächst, Verantwortung und selbstständige Entscheidungen zu übernehmen. In den Lagern lernen die Kinder das gemeinschaftliche Zusammensein. Oft werden ihnen durch die Leiter Probleme gestellt, welche sie nur im Kollektiv lösen können.

Tradition / Aufgeschlossenheit

Die Pfadiabteilung Falkenstein Balsthal ist eine sehr traditionsbewusste Abteilung. Wir legen sehr viel Wert auf die Weiterführung vom Alten. So gehört zum Beispiel eine Papiersammlung, eine Nachtübung, ein Pfingstlager, ein Sommerlager mit Festschmaus, ein Herbstlager, ein Chlausemärit, ein Weihnachtsanlass sowie diverse Übungen und andere Veranstaltungen zu unserem Pfadijahr. Die Abteilung ist trotzt ihres Traditionsbewusstseins stets Neuem gegenüber aufgeschlossen. So passen wir unsere Strukturen immer wieder den gegebenen Situationen an, führen neue Stufen ein und bilden in diesen direkt nach Gründung neue Traditionen.

Leiter

Mit der gewachsenen Abteilung ist auch unser Leitungsteam gewachsen. Besonders stolz sind wir auf unsere „Spätzünder“: Leiter welche erst mit rund 20 Jahren ihre Freude an der Pfadi entdeckt haben und uns so tatkräftig unterstützen, dass sie nicht mehr aus unserem Pfadialltag wegzudenken sind. Unsere Leiter und Hilfsleiter bilden sich in entsprechenden Kursen immer wieder weiter. In diesen Kursen, welche grösstenteils durch Jugend und Sport organisiert werden, lernen sie, wie man Übungen und Lager stufengerecht organisiert und durchführt.

Pfadi-Werdegang

Mit 6 Jahren kannst du in die Pfadi eintreten. Das Pfadileben beginnt in der Wolfsstufe. In dieser Stufe ist Spielen und Basteln das zentrale Thema. Auch lernst du hier schon ein bisschen die Pfaditechnik. Highlights jedes Wolfsstufenjahres sind das Pfingstlager und das Herbstlager. Mit rund 11 Jahren trittst du in einer Zeremonie in die Pfadistufe über. Hier sind Geländespiele und Pfaditechnik die beiden Hauptthemen. Insbesondere der Pfaditechnik schenken wir eine grosse Aufmerksamkeit. Im Sommerlager kann dann jeder Pfader mit seinem Können brillieren, bei den imposanten Technikbauten wie Türmen, Küchen, Seilbrücken, Zelte und vielem mehr. Mit 14 Jahren darfst du den ersten Kurs besuchen. In diesem ersten Kurs lernst du das Führen einer kleinen Gruppe. Auch trittst du dann nach Wunsch in die Piostufe über. In der Piostufe bestimmen die Mitglieder selber, was sie machen. Ihre Übungen planen sie jetzt selber. Einmal pro Monat führt die Piostufe eine Wolfs- oder Pfadistufenübung durch. Ab 17 Jahren besteht die Möglichkeit, „Jugend und Sport“-Kurse zu besuchen. Nach dem zweiten J&S-Kurs bist du dann mindestens 18 Jahre alt und kannst für unsere Abteilung Lager durchführen oder mitorganisieren. Die vorerst letzte Stufe ist die Roverstufe. In sie kommt man mit 18 Jahren. Als Roverstufenmitglied steht der Erhalt der Freundschaft im Vordergrund. Auch helfen 4.Stüfeler an speziellen Festen, Anlässen oder Weekends mit.

Freundschaften fürs Leben

Die Pfadi bringt dir Freundschaften fürs Leben. Die Erlebnisse und Erfahrungen, die man mit seinen „Gspähnlis“ erlebt, schweissen zusammen. Es entstehen Freundschaften, welche in die ganze Welt hinausgehen. In Lagern, Kursen, an Weekends oder in internationalen Lagern und Pfadizentren entstehen Freundschaften, welche Religionen, Ethnien, Kulturen, Landesgrenzen und Sprachbarrieren überschreiten.
Hast du Lust bekommen, in die Pfadiwelt einzusteigen, dann melde dich am Besten noch heute bei unserem Leitungsteam. Oder komm doch ganz einfach an unsere nächste Übung!